Artikel rund um Webdesign

TYPO3: Weshalb wir TemplaVoila! einsetzen

17. August 2011

Templates bilden die Grundlage für das gute Aussehen einer Website. pixelweise setzt für das Templating seit langem die Extension „TemplaVoila!“ ein. Wenn ein TYPO3-Entwickler sich einmal in TemplaVoila! eingearbeitet hat, kann er die Umsetzung der HTML-Templates in TYPO3 wesentlich schneller erledigen. Das allein bringt für den Kunden nur Vorteile, denn Zeit ist bekanntlich Geld. Aber auch die sichere Umsetzung des Corporate Designs und die unkomplizierte Pflege der Inhalte sind wichtige Faktoren, die für TemplaVoila! sprechen. Der Kunde profitiert in jedem Fall – unabhängig davon, ob er die Website im eigenen Haus oder durch einen Dienstleister pflegen lässt.

Web Content Management Systemen wie TYPO3 liegt die Idee zugrunde,  Verwaltung und Inhalte einer Website vom Design der Seiten zu trennen. Während bei statischen Websites die einzelnen Seiten quasi fertig auf einem Webserver liegen und vom User abgerufen werden, verhalten sich CMS-basierte Websites anders: Hier werden die einzelnen Seiten erst auf Anforderung des Users generiert. (TYPO3 geht hier allerdings einen Schritt weiter und verfügt über ein leistungsfähiges Caching-System, das einmal erzeugte Inhalte schnell ausliefert – das ist aber ein anderes Thema.) Das bedeutet, die Inhalte werden als unformatierter Content aus einer Datenbank in ein Template eingelesen, wo festgelegte Platzhalter dann Position und Aussehen der Inhalte für die Ausgabe im Browser definieren. TYPO3 muss also „lernen”, wie eine Website aussehen soll, um diese korrekt ausgeben zu können.

Die Darstellung wird über ein so genanntes Template, eine klassische HTML-Datei, gesteuert. In diesem Template sind Platzierung und Aussehen der Inhaltselemente – beispielsweise Text und Bilder – festgelegt. Die klassische Methode zum Einbinden des Templates in TYPO3, das Setzen von so genannten Markern, ist für den TYPO3-Entwickler eine recht zeitraubende Angelegenheit und stößt bei komplexeren Layouts schnell an ihre Grenzen. Als Alternative bietet sich die Extension TemplaVoila! an.

Mehr Effizienz und Konsistenz mit TemplaVoila!

Mit TemplaVoila! wird das Einbinden der statischen HTML-Vorlagen deutlich schneller und effizienter: Das „Mapping“ – also das Verknüpfen der im CMS hinterlegten Inhalte mit den Platzhaltern für die Ausgabe – erfolgt visuell und intuitiv. Die benötigten Felder zur Eingabe der Inhalte werden im Backend automatisch zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bringt TemplaVoila! einen weiteren, entscheidenden Vorteil mit: die so genannten „Flexible Content Elements” (FCE) – flexible Inhaltselemente, mit denen auch komplexe, dynamische Designelemente korrekt dargestellt und von einem Editor ohne Programmierkenntnisse gepflegt werden können. So ist sichergestellt, dass das Design der Website stringent durchgehalten wird: ein Editor ersetzt ausschließlich den Inhalt, während das Design des Elements unberührt bleibt. Aufwändige, auf Corporate Design-Richtlinien basierende Layouts bleiben konsistent und die Eingabe der Inhalte im Backend wird erheblich übersichtlicher.

Auch bei mehrsprachigen Websites ist der Einsatz von TemplaVoila! sinnvoll, denn so können die Sprachversionen nicht nur für ganze Seiten, sondern detailgenau für jedes Flexible Content Element gesteuert werden. So erhält der Übersetzer nur Zugriff auf vorhandene Elemente und kann diese nur in „seine” Sprache übersetzen. Auch hier bleibt das Design wieder unberührt.